Menschen mit Behinderung und Eltern behinderter Kinder entwickeln zunehmend Visionen von gemeindenahem, selbst bestimmtem Wohnen. Sie wollen die gleichberechtigte Teilhabe der Menschen mit Behinderung im Wohnumfeld. Dieses aber braucht lebendige und verlässliche Grundlagen. Noch liegen viele Steine im Weg, denn nach wie vor gibt es für Menschen besonders mit hohem Betreuungsbedarf wenig Alternativen zur herkömmlichen Wohnstätte. Daher hat der Landesverband es sich zur Aufgabe gemacht, neue Impulse für die Erweiterung von Wohnmöglichkeiten zu geben. Denn bundesweite Beispiele zeigen, dass trotz hohem Betreuungs- und Unterstützungsbedarf von Menschen mit Behinderung stadtteilintegriertes Wohnen möglich ist.
Wer genauere Informationen zum Thema „Wohnen“ haben möchte, kann sich jeder Zeit an unseren Landesverband wenden.
Wir wollen Sie ermuntern, vor Ort Ihren Vorstellungen entsprechend die Wohnangebote zu schaffen, die Sie sich wünschen. Wir unterstützen und beraten Sie gerne.
Termin: Neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
„Unterstützte Hausgemeinschaft“
Das noch junge Modell von Leben mit Behinderung Hamburg hat die Verzahnung von ambulanten und stationären Plätzen in direkter Nachbarschaft mit nicht behinderten Menschen als Konzept.
Hausgemeinschaft Max B.:
Die Hausgemeinschaft Max B. in Hamburg ist Teil eines Wohnprojektes mit 9 Häusern, in denen ca. 300 Erwachsene und Kinder leben. Hier finden auch unterschiedliche soziale Projekte, einfaches Wohnen, Kultur und Arbeit zusammen.
In der Hausgemeinschaft wird ein barrierefreies Wohnen in der eigenen Wohnung verwirklicht:
Kernstück dieses Modells ist das stadtteilintegrierte Wohnen von Menschen mit Behinderung in der eigenen Häuslichkeit. Ca. 10 Wohnungen - in Fußläufigkeit von einander entfernt- werden von Menschen mit Behinderung angemietet. Ihnen stehen ein ambulanter Dienst für ihren Pflegebedarf und ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst für Alltagsassistenz zur Verfügung.


